Israel – das gute Leben

Ich bin ja so ein kurze Hosen Typ. Seit wir hier angekommen sind, habe ich kurze Hosen getragen. Den Spaniern (und anderen Stilbewussten) unter Euch rollen sich wohl grad die Fußnägel auf. Ich mag kurze Hosen. Mitten im Winter sind kurze Hosen mein Inbegriff vom guten Leben.

Und diese gute Leben haben wir hier für uns wieder entdeckt. Wir machen eigentlich nicht wirklich was.

Morgens gehen wir zusammen auf den großen Markt. Hier kaufen wir Oliven, Käse, Granatapfelsaft, Sesamringe und süsse Teilchen. Nach drei Tagen haben wir unsere Stammhändler, Bubu macht Highfive zur Begrüssung.

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Carmel Market

Jeden Tag machen wir Mittagsschlaf in abwechselnden Konstellationen mit Bubu. Meistens schlafen wir am Ende alle drei. Danach geht es immer noch mal an den Strand oder auf einen Spielplatz. Ob man dafür unbedingt in den Urlaub fliegen muss? Nun, zumindest die Strände sind hier besser als in Berlin!

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Strand und Shorts – besser wird es nicht.

Einen fantastischen Spielplatz haben wir auch schon entdeckt – beleuchtet und überdacht, zu jeder Tageszeit bestens besucht. Bonus: Bier trinken wird hier zumindest nicht mit Berliner „Ich bin verantwortungsvoll und was bist du?“ Blicken quittiert. Auffällig ist der hohe Anteil von Vätern. Gegenüber den maximal 15-20% auf Berliner Spielplätzen sind hier viel mehr Papas unterwegs.

Abends nehmen wir wieder Essen vom Markt mit. Oder gehen Essen. Alle Restaurants sind kinderfreundlich, auch in den besonders guten stolpern Kellner über Kinderwagen oder krähen drei Kinder gleichzeitig von einem Tisch.

Nachdem wir jetzt alle unsere Winterwehwehchen einigermaßen überwunden haben, schlafen wir auch Nachts gut (und viel). Eigentlich ist es ein einziger Kreislauf von Essen und Schlafen, fast wie Weihnachten zu Hause also.

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Das gute Leben – Symbolbild

Endlich runter zu kommen ist wichtig. Wir waren Monate unter Strom, jeden Tag, jede Woche. In letzter Zeit habe ich zuviel gearbeitet, zuwenig geschlafen, zuviel gemotzt, zuwenig geredet. Jetzt ist es andersrum – und das ist so viel schöner.

In den nächsten Tagen planen wir, etwas aktiver zu werden und auch noch mal aus der Stadt rauszukommen. Wir haben die weiteren Unterkünfte gebucht und auch einen Mietwagen bestellt.

Dann gibt es hier ein bisschen mehr Action. Bis dahin wünsche Ich Euch schöne Tage mit den Liebsten. Genießt die Zeit, nehmt Euch Zeit, habt Euch gern.

2 thoughts on “Israel – das gute Leben

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