#Coronaeltern – ein Gedicht

Früh wars noch in diesem Jahr,

als ein neues Virus kam.

Eine Impfung gab es nicht,

also saß man zu Gericht.

Damals zeigte man auf Kinder,

Wenig Abstand, dreckige Münder.

Hände waschen die doch kaum,

Husten, spucken, Virenschaum.

Leugnen sah ich nur die Alten,

die die Kinder auch verwalten.

Ohne Abstand, ohne Maske,

zeigten sie die dümmste Fratze.

Aber schnell die Schulen dicht,

Kindergärten gleich noch mit.

Die paar Wochen stört das kaum,

Eltern-Kinder-Office-Traum.

Über Monate ging es gut,

Sonne, Sommer machten Mut

Auch die Kinder durften wieder,

in die Schule und die Kita.

Plötzlich ist der Herbst nun da,

Überraschend jedes Jahr.

Und die Zahlen steigen, steigen,

Tanzen den Ansteckungsreigen.

Neue Taten müssen her,

gibt es wen, der sich nicht wehrt?

Lange Ferien, jetzt im Winter,

Wochen wegsperren alle Kinder.

Wollsachen und dicke Socken,

lassen manche auch frohlocken,

Unterricht kann weitergehen,

Fenster bleiben offen stehen.

Wo sind Hilfe und auch Geld,

für die Zukunft dieser Welt?

Lüfter, CO2 Geräte,

würden helfen, kosten Knete.

Geld ist leider keins mehr da,

verbrannt schon von der Lufthansa,

oder für die Kaufanreize,

auf dass der Bürger nicht so geize.

Und so wird der Winter sein,

Kinder kommen verfroren heim.

In der Wirtschaft kommt das Geld an,

Wir sind nur Corona-Eltern.